Philip Makes it Easier
Es ist an der Zeit, unseren nächsten Star in Hillerstorp willkommen zu heißen: Philip! Ein brotbackender Småländer mit Jahreskarte für das Stadion Finnvedsvallen – besser geht es wohl kaum?
Hallo Philip! Und willkommen bei Swede-Wheel. Wer bist du? 😊
Hallo und vielen Dank! Ich bin ein ehrgeiziger Typ aus der Gegend von Värnamo und meine größten Interessen sind wohl Börse und Wirtschaft sowie der IFK Värnamo. Mein Jobtitel ist Financial Manager/CFO, aber mein wichtigster Auftrag ist der als Vater und Ehemann für meine Kinder und meine Frau.
Womit hast du dich beschäftigt, bevor du zum Swede-Wheel-Team gestoßen bist?
Die vergangenen fünf Jahre habe ich bei Thule verbracht, in unterschiedlichen Rollen im Finanzbereich. Zuletzt war ich dort als Global Supply Chain Controller tätig.
Welche Erfahrungen bringst du mit zu Swede-Wheel?
Zwischen Thule und Swede-Wheel kann man viele Parallelen ziehen. Beide Unternehmen arbeiten mit Produkten aus eigener Entwicklung und Herstellung, haben einen Großteil ihrer Produktion in Schweden (lies: Hillerstorp) und in gewissem Maße auch einen ähnlichen Produktionsprozess (und außerdem wurden beide Unternehmen im gleichen Jahr und im gleichen kleinen Ort gegründet). Der Unterschied liegt in der Skala. In vielerlei Hinsicht ist Thule dort, wohin Swede-Wheel kommen will, und dabei werden meine Erfahrungen wertvoll sein.
Warum hast du dich für Swede-Wheel entschieden?
Swede-Wheel machte den Eindruck eines zukunftsorientierten Unternehmens mit Leuten, denen Unternehmergeist und Firmenentwicklung am Herzen liegt. Es ist ein kleinerer Familienbetrieb, bei dem ich die gerade begonnene Reise miterleben und meinen Beitrag dazu liefern kann.

Wie bist du auf die Finanzschiene geraten?
Schwer zu sagen, was die konkrete Ursache war – im Großen und Ganzen war es Zufall. Rechnen hat mir grundsätzlich immer Spaß gemacht und die Wirtschaftswissenschaften erschienen mir als breites Feld mit guten Zukunftsaussichten – wir Wirtschaftsfachleute werden ja immer gebraucht werden (?).
Was werden deiner Meinung nach deine größten Herausforderungen sein?
Swede-Wheel hat in den letzten Jahren eine fantastische Wachstumsreise unternommen, und in dem Maße, wie wir größer werden, müssen wir auch unser „Outfit“ anpassen. Meine Arbeit wird sich daher zum großen Teil darauf konzentrieren, unsere internen Prozesse zu verbessern und eine solide Basis aufzubauen, auf der Swede-Wheel weiter wachsen kann.
Ein anderer wichtiger Aspekt ist natürlich, wie sich die konjunkturelle Lage weiterentwickelt. Dass Schweden und die gesamte Welt einer Zeit schlechteren wirtschaftlichen Wachstums entgegengehen, ist weitestgehend Konsens. Aber es herrscht große Unsicherheit darüber, wie schlimm es wird und wie lange es dauern wird. Die wirtschaftliche Flaute wird die Unternehmen unterschiedlich stark treffen, und unabhängig davon, wie sehr Swede-Wheel betroffen sein wird, liegt die Herausforderung darin, aufmerksam zu sein und unsere Geschäftstätigkeit flexibel anzupassen.
Was glaubst du, wie dein Berufsfeld in 15 Jahren aussehen wird?
Meiner Meinung nach muss die Finanzorganisation eines Unternehmens die Voraussetzungen dafür schaffen, dass das Unternehmen seine Geschäftstätigkeit betreiben und weiterentwickeln kann – eine gut arbeitende Finanzfunktion darf niemals ein Hindernis für die Unternehmensführung darstellen. Bei den Unternehmen hat sich daher ein Trend zur Automatisierung und Digitalisierung ihrer Prozesse herausgebildet und ich denke, dass sich dieser Trend in Zukunft noch weiter beschleunigen wird. Aus diesem Grund werden CFOs in zunehmendem Grad als „Prozesseigner“ fungieren.
Ich glaube zudem, dass die Rolle des Finanzverantwortlichen im Laufe der Zeit zunehmend strategisch und operativ wird. Die CFOs halten viele wertvolle Informationen in ihren Händen – einerseits durch die internen Daten, die sich quer über alle Unternehmensabteilungen erstrecken, und andererseits auch dadurch, dass man die externen, sich verändernden Faktoren im Blick behält und entsprechende Anpassungen vornimmt. Ein Betriebswirt, der „Geld zählt“, ist weit entfernt von meiner Vorstellung eines Finanzverantwortlichen der Zukunft.
Fünf Schnelle:
Wer ist dein Idol/Vorbild?
Es ist schwer, nicht von Personen wie Steve Jobs und Elon Musk inspiriert zu werden.
Hast du ein verborgenes Talent?
Verborgen weiß ich nicht, aber die meisten wissen nicht, dass ich echt gut Brot backen kann.
Was war dein Traumberuf als Kind?
Fußballprofi und/oder Rockstar.
Was ist deiner Meinung nach das Wichtigste bei einem Kollegen?
Aufrichtigkeit und dass man handlungsorientiert ist.
Fußballprofi oder Rockstar?
Muss ich wählen? Das Leben als Fußballprofi passt wohl besser zu mir. Ich finde, die meisten Rockstars wirken im Laufe der Zeit ziemlich ausgepowert.